Das Lernen ist stark auf den praktischen Lebensbereich ausgerichtet
Ein grosses Therapie- und Pflegeangebot begleitet den Schulalltag
Aufnahme in die Fördergruppen finden praktisch-
bildungs- und gewöhnungsfähige Kinder und Jugendliche mit hohem Therapiebedarf.
Es liegt eine erhebliche geistige Behinderung, kombiniert mit Körperbehinderung und/oder visueller Behinderung vor.
Wir streben eine bestmögliche und weitgehende Entwicklung und Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit an.
Unser Ziel ist eine möglichst eigenständige Bewältigung des Alltags durch handlungsorientiertes Spielen, Lernen und Arbeiten.
Wir vermitteln ein Verständnis für Strukturen von Raum und Zeit.
Ein aufeinander eingespieltes Fachteam von HeilpädagogInnen und SozialpädagogInnen gestaltet den Tagesablauf der Schülerinnen und Schüler. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sind in den individuellen Stundenplänen integriert.
Fachleute aus den Bereichen Low Vision, Training der Mobilität für Kinder mit Sehschädigungen, Audiopädagogik, Musikunterricht, Schulpsychologie und Medizin werden bei Bedarf zugezogen.
Das interdisziplinäre Team aus Pädagogik und Therapie setzt im Rahmen der Förderplanung die Lernschwerpunkte für jede Schülerin und jeden Schüler fest.
Soweit wie möglich findet der pädagogische Unterricht in Gruppen statt. Schwerpunkte des Unterrichts liegen in der Förderung basaler und lebenspraktischer Fähigkeiten, im Erlernen und Anwenden von alternativen Kommunikationsmöglichkeiten (Unterstützter Kommunikation) und in der Förderung musischer und kreativer Fähigkeiten.
Turnen und Schwimmen bilden einen festen Bestandteil des Stundenplans.
Im Ergotherapieblock wird den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen in den Schwerpunkten Bewegung, Wahrnehmung, Denkfähigkeit und Handlungs-fertigkeit vermittelt.
Das Schulangebot umfasst auch die Mittagsbetreuung. An schulfreien Nachmittagen (Mittwoch und Donnerstag) kann die Mittagsbetreuung vom Hort in Anspruch genommen werden.
Jedem Kind oder Jugendlichen wird eine Mitarbeiterin des Betreuungsteams als Bezugsperson zugeteilt. Diese gewährleistet den Informationsaustausch mit den Eltern.
Im Einvernehmen mit den Eltern und dem zuständigen Orthopäden erhalten die Kinder und Jugendlichen die ihnen entsprechenden Hilfsmittel. Laufende Anpassungen gewährleisten deren gutes Funktionieren.
Jährlich stattfindende Elterngespräche und eine regelmässige Zusammenarbeit mit den Eltern ermöglichen einen guten Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Festlegen von Zielen.
Die Eltern erhalten jährlich im Rahmen der Förderplanung einen Bericht.
Transparenz in den Abläufen und offene Kommunikationswege ermöglichen eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Die Eltern werden bei ihrer Suche nach Entlastungsmöglichkeiten beraten und unterstützt.
Jährlich findet ein Lager statt.