Der Unterricht erfolgt auf dem Hintergrund einer individuellen Förderplanung
Schulreife Kinder mit Körperbehinderungen sowie Kinder mit Sehschädigungen besuchen in kleinen und weitgehend altershomogenen Schulklassen während fünf Jahren die Primarstufe.
Anschliessend wechseln sie für weitere vier Jahre in die Sekundarstufe I.
Nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit steht interessierten Schülerinnen und Schülern für ein Jahr das Angebot des Berufs- und Beschäftigungsvorbereitungsjahres zur Verfügung.
Ziel ist es, die Kulturtechniken (wie Sprache, Mathematik) zu erlernen, den Lebensalltag zu bewältigen und die Zusammenhänge der Welt besser zu verstehen.
Der Tagesschulbetrieb ergänzt in den unterrichtsfreien Zeiten und im Mittagshort das Lernen zu grösstmöglicher Selbständigkeit, Lebensqualität und sozialer Integration.
Die Therapien finden während der Unterrichtszeiten statt. Der Alltagsbewältigung kommt grosse Bedeutung zu.
Die spätere berufliche Tätigkeit oder Beschäftigung wird vorbereitet.
Die heilpädagogisch geführten Schulklassen werden von Lehrerinnen und Fachlehrerinnen im Klassenverband und in Gruppen geführt. Sie werden von Sozialpädagoginnen unterstützt.
Die Sozialpädagoginnen begleiten die Kinder und Jugendlichen durch den Schulalltag. Sie gestalten die unterrichtsfreien Zeiten und den Mittagshort.
Der Aufbau von alltäglichen Fertigkeiten und grundlegenden Fähigkeiten findet mit Hilfe unserer Therapeutinnen der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, sowie durch Lehrkräfte in Low Vision-Training und Mobilität für Kinder mit Sehschädigungen statt.
Die Lernfortschritte der einzelnen Schüler und Schülerinnen werden im interdisziplinär zusammenarbeitenden Team zusammengetragen und festgehalten. Darauf werden die Förderpläne aufgebaut, welche die gemeinsame Basis der Schularbeit bilden.
Die Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler werden weitgehend an den je eigens gesteckten Zielen gemessen und bewertet.
Jährlich stattfindende Elterngespräche und eine regelmässige Zusammenarbeit mit den Eltern ermöglichen einen guten Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Festlegen von Zielen.
Die Eltern erhalten jährlich im Rahmen der Förderplanung einen Bericht.
Transparenz in den Abläufen und offene Kommunikationswege ermöglichen eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Jährlich findet eine Verlegung des Schulunterrichtes statt: Lagerzeit.